Das I Ging (Synomyme: Yi Ching, Yi King, I Ching, I Jing) ist das „Buch der Wandlungen“ oder „Klassiker der Wandlungen“. Es ist der älteste der klassischen chinesischen Texte (mehr als zweitausend Jahren und steht ganz in der Tradition des chinesischen Taoismus). Das Buch ist auch als Zho-u yì oder Chou I bekannt, was soviel wie „Wandlungen von Zhou“ bedeutet. Möglicherweise hat damit das I Ging seinen Ursprung in der Zhou-Dynastie.
Das I Ging enthält die Philosophie und Kosmologie des alten China und erhielt durch Konfuzius seine endgültige Gestalt. Die Grundthesen sind eine Ausgewogenheit der Gegensätze und ein Akzeptieren der immerwährenden Veränderung allen Seins.
Das I Ging beschreibt die Welt in 64 Bildern, die aus je sechs durchgehenden oder unterbrochenen Linien bestehen (Hexagramme). Es wird von jeher in China als Orakel befragt. In den westlichen Kulturen wird es vor allem als Weisheits- und Weissagungsbuch verstanden.
Man nutzt es folgendermaßen als Orakel: Man nimmt drei Münzen, konzentriert sich auf seine Frage, und wirft die Münzen nun sechs Mal hintereinander in die Luft. Aus den bei 6 Würfen insgesamt 64 verschiedenen möglichen Mustern können Deutungen durch erfahrene I-Ging-Meister herausgelesen werden.
Formen des Hellsehens und Wahrsagens:
Kaffeesudlesen.
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