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Indische Astrologie















Definition Indische (vedische) Astrologie

Veda bedeutet Weisheit. Die indische Astrologie (auch vedische Astrologie) hat eine ca. 5000 Jahre alte Tradition und beruht auf den heiligen Schriften der hinduistischen Religion, den Vedas. Die indische Astrologie wird auch Jyotish (die Wissenschaft vom Licht) genannt. Die Sonne steht für das innere Licht, die kosmische Intelligenz, das Bewusstsein, das Leben und die Liebe, den Vater und Macht und Autorität.
Die indische Astrologie und die griechische (westliche) Astrologie haben den selben Zodiak (Tierkreis) und auch den Planeten, ausser Sonne und Mond, werden die gleichen Eigenschaften zugeordnet; aber Uranus, Neptun und Pluto finden keine Berücksichtigung. In der indischen Astrologie werden auch viele Fixsterne in die Deutung mit einbezogen (kosmische Astrologie), die Horoskopzeichnung stimmt deshalb mit dem Sternenhimmel überein.

Geschichte, Ursprung, Entwicklung und Bedeutung der indischen Astrologie

Im 2.Jahrtausend v. Chr. setzten die Veden astronomische Beobachtungen in Bezug zur Religion, die Astrologie gehörte hier zur höchsten Gelehrtheit. Die indische Astrologie wurde durch den Staat gefördert und in die Religionsausübung eingebunden und somit in das tägliche Leben und Handeln von Millionen Menschen integriert. Auch heute wird in Indien noch vor der Eheschliessung ein Astrologe hinzugezogen, um das Zusammenpassen der Partner zu bestätigen und den günstigsten Termin für die Eheschliessung zu berechnen.

Dem Mond wird in der indischen Astrologie ein bedeutende Stellung zuerkannt (Mondastrologie), im Gegensatz zur griechischen Astrologie (Sonnenastrologie). Der Mond symbolisiert in der indischen Astrologie die Mutter, die Vergangenheit, den Geist, die tägliche Kommunikation, die Empfänglichkeit, die eigene Wahrnehmung, die Gefühle und Emotionen. In der indischen Astrologie werden Perioden nach der Stellung des Mondes berechnet, besonders interessant sind die Dasha und Bukti-Perioden. Diese Perioden sind Zeitabschnitte in denen Planeten verschieden stark sind bzw. verschieden lang regieren. In der indischen Astrologie wird der siderische Tierkreis verwendet, der auf der Position des Fixsternes Spica (0° Waage) basiert. In der griechischen Astrologie hingegen wird der tropische Tierkreis verwendet, der sich am Stand der Sonne orientiert. Der Unterschied, der sich zwischen beiden Tierkreisen ergibt wird Ayanamsa genannt Da die westliche Astrologie die Art und Weise analysiert, wie die Planeten die Sonnenenergie reflektieren, hat sie ihren Schwerpunkt auf der psychologischen Entwicklung des Menschen. Die indische Astrologie hingegen bezieht die gesamte Beziehungsvielfalt zwischen Mensch und Universum mit ein und ist somit mehr auf die Prognose ausgerichtet. Das indische Geburtshoroskop (Kreis der Wiedergeburt-Janma Kundali) gibt detailierte Aussagen über z.B.

- Gesundheit
- Partnerschaft
- Kinder
- Beruf /Karriere
- Spiritualität
- Dharma (Zweck des Lebens)




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