Die Göttin Venus
Venus - die römische Göttin
Venus ist Göttin aus der römischen Mythologie, die die Schönheit und das erotische Verlangen symbolisiert. Ihr Gegenstück aus der griechischen Mythologie ist Aphrodite. Venus hat zusammen mit Mars Ihren Sohn Amor (Amor) gezeugt und nach der Sage Ilias von Homer auch den Aeneas.
Venus
Venus ist das erste Schöne, was sich aus Streit und Empörung der ursprünglichen Wesen gegeneinander entwickelt und gebildet hat. – Saturnus entmannet den Uranos. Die dem Uranos entnommene Zeugungskraft befruchtet das Meer, und aus dem Schaume der Meereswellen steigt Aphrodite, die Göttin der Liebe, empor. In ihr bildet sich die himmlische Zeugungskraft zu dem vollkommenen Schönen, das alle Wesen beherrscht und welchem von Göttern und Menschen gehuldigt wird.
Unter den neuen Göttern ist Venus eine Tochter des Jupiter, die er mit der Dione, einer Tochter des Äther, erzeugte. – Sie trägt unter den Göttinnen den Preis der Schönheit davon. – Venus ist mit dem Vulkan vermählt und pflegt mit dem Mars, dem rauhen Kriegsgott, verstohlner Liebe.
Die Vorstellungen von den Göttern sind erhabener, je dunkler und unbestimmter sie sind und je weiter sie in das Altertum zurücktreten; sie werden aber immer reizender und mannigfaltiger, je näher das Göttliche mit dem Menschlichen sich verknüpft; und jene erhabenen Vorstellungen schimmern dennoch immer durch, weil die Phantasie die Zartheit und Bildsamkeit des Neuen mit der Hoheit des Alten wieder überkleidet.
Aus Karl Philipp Moritz - Götterlehre
Venus in Astrologie und Mystik
Venus-Geborene sollen schön und geschmackvoll, oberflächlich und genußsüchtig sein. Daher sollten die Venus-Kinder dementsprechende Berufe ergreifen (Gärtner, Friseure, Dekorateur etc.). Die Zahl der Venus ist 6. Ihr Metall ist Kupfer.
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