Okkultismus Bücher
Literatur-Empfehlungen zum Thema Okkultismus:
Die Geheimwissenschaft im Umriß
von Rudolf Steiner
Steiner fasst vorausgegangene Schriften und Vorträge über moderne Weltanschauung und neuzeitliches Geistesleben (1894, 1901) zusammen und erweitert sie um eine Christologie und eine Kosmologie: Rudolf Steiner formuliert, das geistige Wesen des Menschen sei in die Entstehung der Welt eingebunden, deren logos sich auf einzigartige Weise in Jesus Christus inkarniert hat. Dies sei das "Mittelpunktereignis der Erd- und Menschheitsgeschichte" und das Christentum eine mystische Tatsache. Der im Titel verwendete Begriff "Geheimwissenschaft" meint im Sinne Goethes (Begriff vom "offenbaren Geheimnis" im Märchen Von der Schlange und der Lilie, 1795 ) eine Offenbarungs-Wissenschaft der inneren, esoterischen (also geheimen) anstelle äusserer, exoterischer (mithin öffentlicher) Erkenntnis. Um Missverständnisse auszuräumen, stellten die 1923 beschlossenen Statuten der neuen Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft fest, diese solle "eine Vereinigung von Menschen sein, die das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gesellschaft auf der Grundlage der wahren Erkenntnis der geistigen Welt pflegen" solle.
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Steiner, Rudolf österreich. Anthroposoph *27.2.1861 Kraljevica, Ungarn (heute Kroatien) †30.3.1925 Dornach bei Basel Die Geheimwissenschaft im Umriss , 1910 Als Begründer der Anthroposophischen Gesellschaft und deren Esoterik initiierte Rudolf Steiner neue Entwicklungen in Pädagogik und Heilkunde, Architektur, bildender und darstellender Kunst, Landwirtschaft und Ökonomie. Der Sohn eines Bahnbeamten studierte ab 1879 an der Technischen Hochschule in Wien Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie. 1882-97 war er Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften R Goethes und der Weimarer Sophien-Ausgabe seiner Werke. In dieser Zeit promovierte Steiner an der Universität Rostock in Philosophie (1892). 1902 wurde er Generalsekretär der deutschen Sektion der "Theosophical Society", aus der er 1913 nach Gründung seiner Anthroposophischen Gesellschaft ausgeschlossen wurde. 1919 öffnete in Stuttgart die erste Waldorfschule, im darauf folgenden Jahr begannen Kurse für Pädagogen, Ärzte, Naturwissenschaftler und Künstler am Goetheanum, der Freien Hochschule für geisteswissenschaftliche Forschung in Dornach bei Basel. 1922 entstand die anthroposophische "Christengemeinschaft" als "Bewegung für religiöse Erneuerung". Zwei Jahre später wurde auf einem Landgut bei Breslau die biologisch-dynamische Landwirtschaft begründet. Mit seiner Frau in zweiter Ehe, Marie von Sievers (1867-1948), entwickelte Steiner eine Bewegungskunst "getanzter Sprache und Musik" von der Heileurythmie bis zur eurythmischen Bühnenkunst. Mit der Ärztin Ita Wegmann (1876-1943) verfasste er - auf anthroposophischer Basis - Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst (postum 1925). Biografien: J. Hemleben, Rudolf Steiner, 1963; C. Lindenberg, Rudolf Steiner (rm 50500); R. Steiner, Mein Lebensgang, (Autobiografie) 1923-25 ; G. Wehr, Rudolf Steiner zur Einführung, 1994
Die Geheimwissenschaft im Umriss
Die Geheimwissenschaft im Umriss von Rudolf Steiner ist die grundlegende Darstellung der Anthroposophie als Geisteswissenschaft und Weg zur Erkenntnis höherer Welten.
Entstehung: Steiner vollzog nach 1900 eine Entwicklung von der jüngsten Ausprägung der Theosophie (= Gottesweisheit) zur neuen Esoterik der Anthroposophie (= Menschenweisheit). Erstere gründete sich in Großbritannien in Gestalt der »Theosophical Society« auf das russische Medium Helena Petrowna Blawatsky (1831–91) und wurde von Annie Besant (1847 bis 1933) geleitet. Diese förderte eine spezifisch anglo-indische Form des Spiritismus und Okkultismus, die auch auf die deutsche Sektion übergriff. Steiner war hingegen fest in der Theosophie der europäischen Mystik verwurzelt.
Inhalt: Steiner fasst vorausgegangene Schriften und Vorträge über moderne Weltanschauung und neuzeitliches Geistesleben (1894, 1901) zusammen und erweitert sie um eine Christologie und eine Kosmologie: Rudolf Steiner formuliert, das geistige Wesen des Menschen sei in die Entstehung der Welt eingebunden, deren logos sich auf einzigartige Weise in Jesus Christus inkarniert hat. Dies sei das »Mittelpunktereignis der Erd- und Menschheitsgeschichte« und das Christentum eine mystische Tatsache.
Der im Titel verwendete Begriff »Geheimwissenschaft« meint im Sinne Goethes (Begriff vom »offenbaren Geheimnis« im Märchen Von der Schlange und der Lilie, 1795 ) eine Offenbarungs-Wissenschaft der inneren, esoterischen (also geheimen) anstelle äußerer, exoterischer (mithin öffentlicher) Erkenntnis. Um Missverständnisse auszuräumen, stellten die 1923 beschlossenen Statuten der neuen Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft fest, diese solle »eine Vereinigung von Menschen sein, die das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gesellschaft auf der Grundlage der wahren Erkenntnis der geistigen Welt pflegen« solle.
Wirkung: Der endgültige Bruch mit der »Theosophical Society« war unvermeidlich, als der Hindu Jiddu Krischnamurti (1895-1986) als Reinkarnation Christi ausgerufen wurde. Anfang 1913 konstituierte sich die »Anthroposophische Gesellschaft« (der Steiner allerdings nicht als Mitglied angehörte). Dass die Anthroposophie Anlass zu Fehldeutungen gab, zeigt sich in Steiners warnender Bemerkung in einem Vortrag von 1921: »Anthroposophie will nicht nach Erbauung in mystischen Wolkenkuckucksheimen bedürftige Menschen zu einer Weltfremdheit führen. Anthroposophische Geisteswissenschaft will so zu der Wirklichkeit übersinnlicher Welten führen, dass der Mensch den Geist ergreift, um praktisch in das materielle Leben einzugreifen.« C. W
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Die Geheimwissenschaft im Umriß
von Rudolf Steiner
Geschichte des neueren Okkultismus
von Carl Kiesewetter
Eine Auswahl aus dem Inhalt von Geschichte des neueren Okkultismus:
• Agrippa von Nettesheim und sein System
• Paracelsus und die Paracelsisten
• Giordano Bruno
• Emanuel Swedenborg
• Die deutschen Pneumatologen: Jacob Böhme, Carl von Eckartshausen u. a.
• Die Spiritisten: Jackson Davis, Allan Kardec u. a.
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Geschichte des neueren Okkultismus
von Carl Kiesewetter
Das Okkulte - Eine Einführung
von Gareth Knight
Das Okkulte - Eine Einführung
von Gareth Knight
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